Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der GbR Kippels, Anton und Hennings, Eric Lawrence (nachfolgend "Auftragnehmer") und ihren Kunden (nachfolgend "Auftraggeber") über die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich Webdesign, Online-Shops, Chatbots, SEO, Hosting, Support und Änderungen an Webseiten.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt hat.
2. Vertragsschluss
Der Vertrag kommt durch die Annahme eines vom Auftraggeber angeforderten Angebots zustande. Die Annahme kann schriftlich, per E-Mail oder durch Aufnahme der Arbeiten erfolgen.
Kostenvoranschläge und Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.
3. Leistungsumfang
3.1 Webdesign
Der Auftragnehmer erstellt Webseiten nach den mit dem Auftraggeber abgestimmten Vorgaben. Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung.
Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen, Texte, Bilder und sonstigen Inhalte rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Verzögerungen, die durch verspätete Zulieferung entstehen, gehen zu Lasten des Auftraggebers.
3.2 Hosting
Der Auftragnehmer stellt Webhosting-Leistungen auf deutschen Servern bereit. Die Verfügbarkeit beträgt 99,9% im Jahresmittel, ausgenommen sind geplante Wartungsarbeiten.
Im Hosting-Paket enthalten sind:
- SSL-Zertifikat
- Tägliche Backups
- Automatische Updates
- DSGVO-konforme Datenspeicherung in Deutschland
3.3 Support und Änderungen
Support-Leistungen werden werktags von 9:00 bis 18:00 Uhr erbracht. Anfragen außerhalb dieser Zeiten werden am nächsten Werktag bearbeitet.
Kleinere Änderungen und Anpassungen werden im Rahmen des vereinbarten Support-Pakets durchgeführt. Umfangreichere Änderungen werden gesondert nach Aufwand berechnet.
4. Vergütung und Zahlungsbedingungen
4.1 Zahlungsmodalitäten
Die Vergütung erfolgt nach folgendem Schema:
- Anzahlung: 50% der Gesamtvergütung bei Auftragserteilung
- Restzahlung: 50% der Gesamtvergütung nach Abnahme und vor Freischaltung der Webseite
Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern nicht anders angegeben.
4.2 Zahlungsziel und Verzug
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu berechnen.
4.3 Hosting-Gebühren
Hosting-Gebühren werden monatlich oder jährlich im Voraus in Rechnung gestellt. Bei verspäteter Zahlung behält sich der Auftragnehmer vor, den Zugang zur Webseite vorübergehend zu sperren.
5. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber ist verpflichtet:
- Alle erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Logos) rechtzeitig bereitzustellen
- Zwischenergebnisse zeitnah zu prüfen und Feedback zu geben
- Die erforderlichen Zugangsdaten zu bestehenden Systemen bereitzustellen
- Sicherzustellen, dass er über alle Nutzungsrechte an den bereitgestellten Inhalten verfügt
6. Urheberrechte und Nutzungsrechte
6.1 Rechte des Auftragnehmers
Alle vom Auftragnehmer erstellten Werke (Designs, Code, Grafiken) sind urheberrechtlich geschützt. Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber nach vollständiger Bezahlung ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für die vereinbarten Zwecke ein.
6.2 Rechte Dritter
Der Auftraggeber versichert, dass alle von ihm bereitgestellten Inhalte frei von Rechten Dritter sind. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von allen Ansprüchen Dritter frei, die aus der Verletzung von Urheberrechten oder sonstigen Schutzrechten resultieren.
6.3 Nennung als Referenz
Der Auftragnehmer ist berechtigt, die erstellte Webseite in seinem Portfolio und zu Werbezwecken zu verwenden, sofern der Auftraggeber dem nicht ausdrücklich widerspricht.
7. Gewährleistung
Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erstellten Webseiten bei Übergabe frei von wesentlichen Mängeln sind und die vereinbarten Funktionen erfüllen.
Mängel sind innerhalb von 14 Tagen nach Abnahme schriftlich zu rügen. Der Auftragnehmer wird berechtigte Mängel innerhalb angemessener Frist kostenfrei beseitigen.
Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme.
8. Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalspflichten), wobei die Haftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt ist.
Der Auftragnehmer haftet nicht für Datenverlust, soweit der Schaden darauf beruht, dass der Auftraggeber es unterlassen hat, Datensicherungen durchzuführen.
9. Vertragslaufzeit und Kündigung
9.1 Projektbezogene Verträge
Verträge über die Erstellung von Webseiten enden mit der vollständigen Erfüllung und Abnahme der Leistung.
9.2 Hosting-Verträge
Hosting-Verträge haben eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten und verlängern sich automatisch um jeweils 12 Monate, wenn sie nicht mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende der Laufzeit gekündigt werden.
9.3 Außerordentliche Kündigung
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:
- Zahlungsverzug von mehr als zwei Monaten
- Schwerwiegender Verletzung vertraglicher Pflichten
- Unzumutbarer Fortsetzung des Vertrags
10. Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht gemäß § 355 BGB zu.
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. per E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Muster-Widerrufsformular
(Anlage 2 zu Art. 246a § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EGBGB — Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An:
GbR Kippels, Anton und Hennings, Eric Lawrence
In der Henn 64, 50354 Hürth
E-Mail: info@veynosmart.de
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*):
______________________________________________________
Bestellt am (*) / erhalten am (*): ______________________
Name des/der Verbraucher(s): ______________________
Anschrift des/der Verbraucher(s): ______________________
Unterschrift (nur bei Mitteilung auf Papier): ______________________
Datum: ______________________
(*) Unzutreffendes streichen.
11. Datenschutz
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle datenschutzrechtlichen Bestimmungen einzuhalten. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
12. Geheimhaltung
Beide Vertragsparteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei streng vertraulich zu behandeln und Dritten nicht zugänglich zu machen.
13. Schlussbestimmungen
13.1 Änderungen der AGB
Der Auftragnehmer behält sich vor, diese AGB zu ändern. Änderungen werden dem Auftraggeber mindestens 4 Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Gegenüber Unternehmern (B2B): Widerspricht der Auftraggeber nicht innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Gegenüber Verbrauchern (B2C): Änderungen der AGB werden nur wirksam, wenn der Verbraucher diesen ausdrücklich und aktiv zustimmt. Ein Schweigen gilt nicht als Zustimmung.
13.2 Anwendbares Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
13.3 Gerichtsstand
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist der Sitz des Auftragnehmers, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
13.4 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Stand: März 2026